Gewinnbringende Kooperation zugunsten Otto von Pidoll fortgesetzt

Gemeinde, Heimatverein, Schule und Volksbank haben sich zum 4. Mal zusammengetan, um das Leben und Schaffen des bekanntesten Losheimer Kunstmalers in Erinnerung zu halten.

Bernd Mayer, Vorstandsvorsitzender der Volksbank, war begeistert von der Zusammenarbeit und den tollen Arbeiten die in Anlehnung an Otto von Pidoll in der Peter-Dewes-Gemeinschaftsschule entstanden sind.

Samantha Steuer, 1. Beigeordneter Norbert Müller, Alina Schommer, Hubert Schommer, Heimatvereinsvorsitzender, Laura Zöllner, Kunstlehrerin, Renee Schmitt, Gerd Bermann, Schulleiter der Peter-Dewes-Gemeinschaftsschule, Moritz Helfen, Volksbankvorstände Bernd Mayer und Andreas Heinz

Der größte und bekannteste Kunstmaler in der Geschichte der Gemeinde Losheim am See wurde am 22. Mai 1908 in Losheim am See geboren. In Erinnerung an diesen großen Künstler vergibt die Volksbank, auf Vorschlag des Heimatvereins Losheim, seit 2008 den Otto von Pidoll Kunstpreis. Diese Auszeichnung wird seitdem an künstlerisch besonders begabte Schüler der Peter Dewes Gemeinschaftsschule verliehen. Nach dem Motto, Gutes noch besser machen, entstand die Idee, in der Peter-Dewes-Gemeinschaftssschule ein „Otto von Pidoll Kunstprojekt“ ins Leben zu rufen. Ziel war es, dass sich möglichst viele junge Menschen mit dem Künstler und seinem Lebenswerk befassen.
Schulleiter Gerd Bermann konnte auch in diesem Jahr Kunsterzieher  für die Idee gewinnen, sich in den Unterrichtsstunden mit dem Losheimer Künstler zu befassen. Federführend begleitet wurde das Kunstprojekt von Laura Zöllner. Die Gemeinde, der Heimatverein  und auch die Volksbank Untere Saar sagten jegliche Unterstützung zu.

Den Abschluss des Otto von Pidoll Kunstprojektes bildete nun die Ausstellungseröffnung mit Preisübergabe in den Räumlichkeiten der Volksbank, zu der die Gemeinde, der Heimatverein, die Schule und die Bank einluden.
Vorstandsvorsitzender Bernd Mayer und Geschäftsstellenleiter Torsten Kuhn konnten viele Gäste im Schalterbereich der Volksbank begrüßen, auch die Familie von Pidoll.
Ein herzlicher Willkommensgruß galt dem 1. Beigeordneten der Gemeinde Losheim am See, Herrn Norbert Müller, dem Vorsitzenden des Heimatvereins, Herrn Hubert Schommer sowie dem Schulleiter Gerd Bermann, den Projektverantwortlichen und natürlich den ausstellenden Nachwuchskünstlern und deren Familien.

Für den musikalischen Rahmen sorgte die 13 jährige Kimberly Rix aus Niederlosheim, begleitet von Musiklehrer Jochen Philippi. Kimberly,  gerade erst bei der Musik-Castingshow, the Voice Kids ins Team BossHoss gewählt, begeisterte mit ihrer aussergewöhnlichen Stimme auch in der Volksbank.

Sängerin Kimberly Rix mit Musiklehrer Jochen Philippi

In seiner Begrüßungsrede erklärte Mayer, dass die Volksbank sehr gerne den Rahmen für die Vergabe des Kunstpreises und ihre Räumlichkeiten als Ausstellungsfläche zur Verfügung stelle. Die Werke des Otto von Pidoll seien nicht nur Kunst, sondern auch Dokumentation der Losheimer Geschichte. Der 1. Beigeordnete der Gemeinde Losheim am See, Norbert Müller, sprach in seinem Grußwort von Kunst als einer besonderen Form der Kommunikation, sie sei zugleich eine Bereicherung des Lebens und auch ein Spiegelbild der Entwicklung der Gesellschaft. Das Kunstprojekt in der Peter Dewes Gemeinschaftsschule stelle eine Talentförderung dar, welches die Kreativität fördere.
Hubert Schommer, der Vorsitzende des Heimatvereins, gab einen kurzen Rückblick auf das Leben des Malers, den er einen der größten deutschen Landschaftsmaler seiner Zeit nannte. Nach seiner Lehre als Anstreicher und Maler sei er auf Wanderschaft gegangen und habe dabei viele Maler und Künstler seiner Zeit kennengelernt und sich in vielerlei Kursen und Lehrgängen, unter anderem auch als Kirchenmaler und Restaurateur, weitergebildet. Nach seinen „Wanderjahren“ kehrte er nach Losheim zurück und widmete sich vorwiegend der Malerei. Seine Werke seien weithin verbreitet.

Die ausgestellten Arbeiten wurden von Kunsterzieherin Laura Zöllner und den Preisträgern selbst, fachkundig vorgestellt. Neben Landschafts- und Portraitbildern, die Otto von Pidoll vornehmlich schuf, arbeiteten die Nachwuchskünstler auch Zukunftsaspekte, wie die drohende Umweltverschmutzung in ihre Arbeiten mit ein.   
Die Entscheidung, aus einer Vielzahl von Bildern die besten Arbeiten zu selektieren, fiel der Jury auch in diesem Jahr nicht leicht. So wurde der 3. Platz gleich zweimal vergeben: Renee Schmitt und Samantha Steuer freuten sich sichtlich über die Auszeichnung. Alina Schommer, sie war bereits im letzten Jahr unter den Ausstellern erhielt für ihr Bild den 2. Platz. „Moritz Helfen, handwerklich schon sehr weit, geht ganz strukturiert vor, was in diesem Alter außergewöhnlich ist“, so Laura Zöllner. Moritz freute sich riesig über Platz 1.

Die vier Preisträger erhielten je eine Urkunde und einen Geldpreis, gestiftet von der Volksbank. Gäste, Künstler und Förderer von Otto von Pidoll waren sich einig, diese Kooperation auch in den kommenden Jahren fortzuführen.
Die ausgestellten Bilder können in der Hauptstelle der Volksbank, in der Trierer Straße 1 in Losheim am See, während der Öffnungszeiten besichtigt werden.