Gewinnbringende Kooperation zugunsten Otto von Pidoll fortgesetzt!

Gemeinde, Heimatverein, Schule und Volksbank haben sich zum 2. Mal zusammengetan, um das Leben und Schaffen des bekanntesten Losheimer Kunstmalers in Erinnerung zu halten.

Bernd Mayer, Vorstandsvorsitzender der Volksbank, war begeistert von der gemeinsamen Zusammenarbeit und den tollen Arbeiten die im Rahmen des Kunstprojektes in der Peter-Dewes-Gemeinschaftsschule entstanden sind.

Am 22. Mai 2017 jährte sich der Geburtstag des in Losheim geborenen Kunstmalers Otto von Pidoll zu Quintenbach zum 109. Mal. Vor neun Jahren wurde in Erinnerung an ihn, der als der bekannteste Kunstmaler Losheims gilt, auf Anregung des Heimatvereins Losheim durch die Volksbank Untere Saar der Otto von Pidoll Kunstpreis gestiftet. Diese Auszeichnung wird seitdem an künstlerisch besonders begabte Schüler der Peter Dewes Gemeinschaftsschule verliehen. Nach dem Motto, Gutes noch besser machen, entstand die Idee, in der Peter-Dewes-Gemeinschaftssschule ein „Otto von Pidoll Kunstprojekt“ ins Leben zu rufen. Ziel war es, dass sich möglichst viele junge Menschen mit dem Künstler und seinem Lebenswerk befassen.
Schulleiter Gerd Bermann konnte auch in diesem Jahr die Kunsterzieherinnen Frau Schmitt-Peter, Frau Zöllner und Frau Stark für die Idee gewinnen, auch Fritz Gasper befasste sich in seinen Unterrichtsstunden mit dem Losheimer Künstler. Bürgermeister Lothar Christ, der Heimatverein, vertreten durch Herrn Hubert Schommer und auch die Volksbank Untere Saar sagten jegliche Unterstützung zu.  Im Kunstunterricht standen Themen im Mittelpunkt, die an den Kunstmaler erinnerten.

Den Abschluss des Otto von Pidoll Kunstprojektes bildete die Ausstellungseröffnung mit Preisübergabe in den Räumlichkeiten der Volksbank, zu der die Gemeinde, der Heimatverein, die Schule und die Bank einluden.
Vorstandsvorsitzender Bernd Mayer und Geschäftsstellenleiter Torsten Kuhn konnten viele Gäste im Schalterbereich der Volksbank begrüßen, auch einen Sohn des Otto von Pidoll, Herrn Franz-Josef von Pidoll mit Gattin.
Ein herzlicher Willkommensgruß galt Bürgermeister Lothar Christ, Hubert Schommer, Gerd Bermann, den Projektverantwortlichen und natürlich den ausstellenden Nachwuchskünstlern und deren Familien. Bei der Schulband, die unter Leitung von Jochen Philippi der Veranstaltung einen gelungenen musikalischen Rahmen gab, bedankte er sich. Mayer erklärte, dass die Volksbank sehr gerne den Rahmen für die Vergabe des Kunstpreises und ihre Räumlichkeiten als Ausstellungsfläche zur Verfügung stelle. Die Werke von Otto von Pidoll seien nicht nur Kunst, sondern auch Dokumentation der Losheimer Geschichte. Bürgermeister Lothar Christ sprach in seinem Grußwort von Kunst als einer besonderen Form der Kommunikation, sie sei zugleich eine Bereicherung des Lebens und auch ein Spiegelbild der Entwicklung der Gesellschaft. Das Kunstprojekt in der Peter Dewes Gemeinschaftsschule stelle eine Talentförderung dar, die die Kreativität fördere.
Der Vorsitzende des Heimatvereins, Herr Hubert Schommer gab einen kurzen Rückblick auf das Leben des Malers, den er einen der größten deutschen Landschaftsmaler seiner Zeit nannte. Nach seiner Lehre als Anstreicher und Maler sei er auf Wanderschaft gegangen und habe dabei viele Maler und Künstler seiner Zeit kennengelernt und sich in vielerlei Kursen und Lehrgängen, unter anderem auch als Kirchenmaler und Restaurateur, weitergebildet. Nach seinen „Wanderjahren“ kehrte er nach Losheim zurück und widmete sich vorwiegend der Malerei. Seine Werke seien weithin verbreitet.

Die ausgestellten Arbeiten wurden von der Kunsterzieherin, Frau Laura Zöllner fachkundig vorgestellt. Fritz Gasper präsentierte ein Original des Künstlers Otto-von-Pidoll.
Die Entscheidung fiel der Jury auch in diesem Jahr nicht leicht. So wurde der Platz 3 gleich zweimal belegt: Vanessa Alt aus Merzig und Alina Schommer aus Losheim freuten sich sichtlich über die Auszeichnung. Vanessa Ehl aus Nunkirchen freute sich über Platz 2 und der Drittplatzierte aus dem Vorjahr, Mehmet Cöpoglu aus Nunkirchen erläuterte sein Kunstbild und wurde in diesem Jahr mit Platz 1 belohnt.

Die vier Preisträger erhielten je eine Urkunde und einen Geldpreis, gestiftet von der Volksbank. Alle ausstellenden Künstler erhielten vom Heimatverein eine Broschüre von Otto von Pidoll.
Gäste, Künstler und Förderer von Otto von Pidoll waren sich einig, diese Kooperation auch in den kommenden Jahren fortzuführen.
Die ausgestellten Bilder können in der Hauptstelle der Volksbank, in der Trierer Straße 1 in Losheim am See, während der Öffnungszeiten besichtigt werden.

Weitere Impressionen: