Die genossenschaftliche Idee den Grundschülern in Orscholz näher gebracht.

Besuch in der Volksbank

Im Rahmen einer Projektwoche lud die Volksbank 3 Klassen des 1. Schuljahrgangs in die Geschäftsstelle Orscholz ein.

Birgit Dillschneider, Andrea Kasper und Birgit Hurth empfingen gemeinsam mit dem lebensgroßen Bausparfuchs die kleinen Gäste. Bevor der Gründungsvater Raiffeisen ins Spiel kam, wurde erst mal den vielen Kinderwünschen entsprochen und Fotos mit dem Bausparfuchs geschossen.

Dass die Genossenschaftliche Idee heute aktueller denn je ist und die Wurzeln weit zurückliegen, das erklärte Mitarbeiterin Birgit Hurth anhand von anschaulichem Bildmaterial. Es war vor fast 200 Jahren, als Friedrich Wilhelm Raiffeisen die Genossenschaftliche Idee „Was dem Einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele“ ins Leben rief. Raiffeisen gelang es damit die wirtschaftliche Not zu bezwingen. Ein weiteres seiner Anliegen war die Verbesserungen der Straßen und Schulen. Mit der Idee, Geld der Reichen an die Armen auszuleihen bis diese in der Lage waren es zurück zu zahlen, hatte er den Anfang einer Bank ins Leben gerufen. Nur hieß das damals noch nicht „Bank“, sondern Hilfsverein“. Man konnte sein Geld einer guten Sache anvertrauen und konnte es an Menschen weitergeben, die Hilfe benötigten. Im Mittelpunkt standen stets seine beiden wichtigsten Prinzipien, die Solidarität und die Hilfe zur Selbsthilfe. Die Kinderaugen blickten ungläubig als Birgit Hurth erzählte, dass auch verschiedene Elternteile, Mitglieder und somit Miteigentümer der Volksbank sind. Zu dem Thema wem die Bank gehört, gab es natürlich besonders viele Fragen und für viele stand fest, „ich will auch eine Volksbank haben“.

Der Vormittag verging wie im Flug. Nach einer kleinen Stärkung und mit vielen neuen Eindrücken sowie je einem FunBlock, mit 12 interessanten Gutscheinen und einer coolen Ziehlampe im Gepäck, machten sich die Schulklassen auf den Rückweg zur Schule.