Der Volksbank-Schirmherr brachte das Freeschen-Quiz mit!

Roland Emmerich, von den Brotdorfern liebevoll „Emma“ genannter Cheforganisator des
„Freeschenfeschds“, begrüßte die Besucher, der 32. Auflage des traditionellen Dorffestes, unter ihnen neben anderen der erste Beigeordnete der Stadt Merzig Dieter Ernst, der Landtagsabgeordnete Stefan Krutten, der Beigeordnete des Landkreises Frank Wagner sowie Protektor Bernd Mayer, der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Untere Saar. Dieter Ernst betonte in seinem Grußwort, das Brotdorfer Freeschenfeschd sei das größte Dorffest unter den Festen der Kreisstadt. Es sei aus dem Merziger Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken. Unter den Besuchern begrüßte er auch die neuen Mitbürger, die hier eine neue Heimat finden und sich deshalb mit der Zubereitung von Gerichten aus ihrer alten Heimat bedanken wollten.

Sie hat einen tollen Job gemacht

„Oberfreesch“ Torsten Rehlinger bedankte sich bei der scheidenden Freeschenkönigin Lea I., die einen tollen Job gemacht habe mit überdurchschnittlichem Engagement nach außen und nach innen. Ebenso bedankte er sich bei den zahlreichen Helfern aus den verschiedenen Vereinen und Organisationen für ihren Einsatz, ohne den ein Fest dieser Größenordnung nicht zu stemmen sei.

Protektor Bernd Mayer, vor rund 10 Jahren aus dem pfälzischen Landau ins Saarland gekommen, erklärte er sei stolz darauf, dass man ihm die Schirmherrschaft übertragen habe. Als man sie ihm angetragen habe, habe er mit seinen Mitarbeitern in der Brotdorfer Filiale beratschlagt, womit
man das Fest begleiten könne. Er selbst habe in der Anfangszeit seiner Tätigkeit im Saarland mit dem Begriff Freeschenfeschd nichts anfangen können. So sei der Gedanke entstanden, mit einem Volksbank Freeschen-Quiz, das Wissen der Festbesucher zu testen und bei ortsfremden Besuchern aufzufrischen. Hauptpreis bei diesem Quiz war ein hochwertiger Gasgrill.
Die scheidende Freeschenkönigin blickte auf ein Jahr zurück, das viel zu schnell vergangen sei. In
ihrer Amtszeit habe sie viele interessante Menschen kennengelernt und beim Besuch zahlreicher
Feste dort ihren Heimatort vorstellen können. Ihrem Verein, ihrer Familie und ihren Freunden dankte sie für die Unterstützung in dieser Zeit. Dann war es soweit: Protektor Bernd Mayer „entkrönte“ Lea I. und beendete damit symbolisch ihre Amtszeit.

Die Nachfolgerin ist Elke II.

Doch ihre Nachfolgerin Elke Reinert ließ nicht lange auf sich warten. Bevor sie die Krone erhielt, stellte sie sich vor. Sie ist langjähriges Mitglied des erfolgreichen Brotdorfer Handballvereins TuS Brotdorf. Handballerblut schlummerte wohl in ihren Genen, denn ihr Vater, selbst engagierter Handballer, nahm sie bereits im Alter von sechs Jahren mit in die Halle und das blieb nicht ohne Folgen: sehr früh wurde Elke selbst Handballerin, spielte über viele Jahr erfolgreich beim TuS, ist heute noch Trainerin des Damenteams und auch stellvertretende Vorsitzende des Vereins. Beruflich schaut sie den Leuten nicht „aufs Maul“, sondern in den Mund: sie ist Zahnarzthelferin. Ihre Krönung nahm der Protektor Bernd Mayer vor und somit wurde aus Elke Reinert Elke II., Freeschenkönigin von Brotdorf.

Danach schritt man zu seiner nächsten Aufgabe, dem Fassanstich. Mit kräftigen Schlägen, trieb er den Zapfhahn ins Fass, problemlos. Die ersten Gläser wurden gezapft und mit den offiziellen Gästen, unter denen sich auch Viezkönigin Laura I. mit ihrer Prinzessin Saskia sowie weitere „Hoheiten“ befanden, angestoßen – das Fest war offiziell eröffnet. Mittlerweile hatte sich auf der Bühne die Gruppe „Reset“ bereit gemacht und startete mit „Sexy“ in das musikalische Unterhaltungsprogramm. Auch der zweite Tag hatte es in sich. Nach einem unterhaltsamen Frühschoppenkonzert mit dem MV Loreley Brotdorf gab es reichliche Angebote auch der Festküche. Am frühen Nachmittag waren dann die kleineren Besucher an der Reihe: das Kinderprogramm wurde vom Zauberer Ludwinikus gestaltet; Kinderschminken stand auf der Tagesordnung, das Glücksrad wurde eifrig gedreht. Die Gruppe Womband unterhielt musikalisch und wurde später durch Sebastian Unplugged abgelöst. Zwischendurch wurden die Preise der Tombolagezogen – Hauptpreis war diesmal ein Reisegutschein über 750,00 Euro. Ab 19 Uhr folgte der musikalische Ausklang mit „dr3iklang“.
(Bericht aus Saarinfos)

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